Aktuelle Umweltverschmutzung zeigt: wir vergiften uns selbst!

Published : 23.11.2017

Aktuelle Umweltverschmutzung zeigt: wir vergiften uns selbst!

Man sollte meinen, dass es in der Natur des Menschen liegt, ja, ihn sogar definiert und von seinen Artgenossen unterscheidet, dass er über die Fähigkeit verfügt vorausschauend zu handeln. Das heißt, wir sind im Stande unsere Zukunft zu analysieren und die nötigen Vorkehrungen in der Gegenwart zu treffen, um mögliche Konsequenzen abzuwenden. Gleichzeitig scheinen wir diese Fähigkeit nur dann seriös auszuüben, wenn die Folgen unseres Handelns sichtbar werden, nämlich, wenn sie uns unserer Freiheit berauben zu leben, wie wir es stets gewohnt waren.

Die Folgen von Umweltverschmutzung sind naturgemäß erst über einen längeren Zeitraum ersichtlich, da unser Planet Erde ein zu tiefst nachgiebiges, resistentes und flexibles biologisches System ist: zu unserem großen Glück braucht es viel, sehr viel, bis es sich, müde der Provokation und energetisch ausgeschöpft, unseren Handlungen neigt und seinen natürlichen Selbsterhaltungstrieb langsam aufgibt. Den Zenit einmal überschritten, ist es schwierig dorthin zurückzukehren, wo wir einmal waren: in ein Land, in dem Milch und Honig flossen und sobald der Strom versiegt war, eine neue, noch ergiebigere Quelle zum Vorschein trat.

Das mag überzogen klingen, ist es aber nicht. Dass unser bisheriges Tun dramatische Folgen hat, zeigt sich nicht nur im derzeitigen Kima Wandel, der einer wachsenden Anzahl von Menschen die Augen öffnet, bzw. wäscht: dass wir so, wie wir bisher unsere Ressourcen ausgebeutet haben, nicht weitermachen können. Auch die Auswirkungen auf unsere menschliche Gesundheit kommen nun zu Tage:

Laut einer neuen weltweiten Analyse, veröffentlicht in „The Lancet“, mitverantwortet Umweltverschmutzung jährlich neun Millionen Todesfälle und verkürzt damit jedes sechste Leben. Allein im so scheinbar sauberen Deutschland sind es schätzungsweise 62.000 Menschen, die 2015 an den Folgen einer belasteten Umwelt gestorben sind. Hauptursachen sind vor allem Feinstaub in der Luft, Parasiten im Wasser und Schadstoffe (wie Pestizide) im Boden.

Niemals zuvor war es demnach so wichtig, einen gesunden Lebensstil zu verfolgen. Auch wenn wir uns vielem nicht entziehen können, wie der Luft, die wir einatmen, so können wir doch auf sehr viel Einfluss nehmen: eine möglichst Pestizid freie Ernährung durch biologisch geprüfte Lebensmittel, wie sie unter anderem vom „Paleo“ Lifestyle propagiert wird oder die Vermeidung von Wohnorten, an denen Lebensqualität durch smog verloren geht.

Wir müssen nicht stillschweigend abwarten, bis uns der Sauerstoff ausgeht und das Wasser über alle Ufer tritt: es sind die individuellen Entscheidungen jeden Tag, die über unser Morgen bestimmen!

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