Antioxidantien – kulinarische Krankheitsvorbeuger

Published : 19.07.2017

Antioxidantien – kulinarische Krankheitsvorbeuger

In Zeiten wie diesen, wo sich das Krankheitsbild moderner Zivilgesellschaften massiv verschlechtert und die Zahl der Krebserkrankungen torpedomäßig ansteigt, muss man sich fragen, ob nicht unser ungesunde Lebensstil basierend auf industriell verarbeitenden Lebensmitteln und unzureichend Bewegung, in Verbindung mit fortschreitender Umweltverschmutzung dafür verantwortlich gemacht werden kann. Diese Erkenntnis fordert gleichzeitig eine Neuorientierung hin zu einer bewussteren Ernährung, die möglicherweise die Weichen für spätere Gesundheit legen kann. Antioxidantien können hier auf natürliche Art und Weise, als Bestandteil vieler unserer Lebensmittel, nicht nur eine vielseitige Ernährung gestalten, sondern auch zu nachhaltiger Gesundheit führen.

Wie das Wort bereits andeutet, handelt es sich um Stoffe, die schädlichen Oxidations- Prozessen in unserem Körper entgegenwirken können, ausgelöst von freien Radikalen. Freie Radikale bilden die Basis vieler unserer Entzündungskrankheiten. Diese sind instabile sauerstoffartige Moleküle, denen in ihrer chemischen Struktur ein Elektron fehlt, was sie hochreaktiv macht. Sie greifen Zellen an und können diese funktionsuntüchtig machen. Zellschäden können unter anderem zu Entartungen der Zelle führen, was die Entstehung von Krebs begünstigt. Dieser Elektronenraub wird auch Oxidation genannt: dem bestohlenen Molekül fehlt nun seinerseits ein Elektron, wodurch weitere freie Radikale entstehen und eine gefährliche Kettenreaktion in Gang gesetzt wird. Sobald freie Radikale dominieren, spricht man von oxidativem Stress, was zu massiven Schäden in unserem Körper führen kann. Antioxidantien, auch „Radikalfänger“ genannt, können Elektronen abgeben und somit die Kettenreaktionen der freien Radikale unterbrechen, was weitere Zellschäden verhindert.

Während freie Radikale ein natürliches Nebenprodukt einer Vielzahl von körpereigenen Reaktionen ist, führt unser heutige Lebensstil, bestehend aus Junk Food, Alkohol, Rauchen sowie das Einatmen ständiger Umweltgifte dazu, dass unser Körper von einem Heer aus freien Radikalen geradezu bombardiert wird. Das körpereigene antioxidative Schutzschild reicht nicht mehr aus und wir benötigen zusätzliche Quellen in unserer Ernährung, um uns nachhaltig zu schützen.

Die moderne Ernährung, die Getreide, Milchprodukte und Fleisch bevorzugt, und somit Makronährstoffe, wie Proteine, Kohlenhydrate und Fette in Hülle und Fülle liefert, ist jedoch was Antioxidantien betrifft, nur spärlich ausgestattet. Diese lassen sich vor allem in verschiedenen Gemüsearten und Keimlingen wiederfinden, sowie in Früchten, Wildpflanzen und naturbelassenen Ölen und Fetten, sowie Nüssen. Wirkungsvolle Antioxidantien sind vor allem Vitamin C sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole (z.B. Flavonoide). Was Pflanzen als Abwehrstoffe dient, kann im menschlichen Organismus ähnlich heilsame Wirkungen erzielen. Ein antioxidativer Spitzenkandidat aus der Reihe der Flavonoide ist beispielsweise das OPC (Oligomere Proanthocyanidine), was z.B. in Traubenkernen oder der Haut sowie Schalen von Früchten vorhanden ist. Das antioxidative Potential von OPC ist fast 20 mal größer als das von Vitamin C und 50 mal größer als jenes von Vitamin E. Eine weitere herausragende Quelle sind Aroniabeeren. Diese enthalten Anthocyane, ebenfalls Flavonoide, die für die blauen oder violettfarbenen natürlichen Farbstoffe in Pflanzen verantwortlich sind, wie z.B. in Beeren (Heidelbeeren und Co.), Blüten oder Schalen von Auberginen, blauen Trauben oder Kirschen.

Unsere Eat, - Riegel und – Snacks, bestehend aus Nüssen und getrockneten Früchten, bieten damit eine bunte und gesunde Vielfalt an möglichen antioxidativen Quellen für zwischendurch. Ob Coco-Cranberry, Cashew-Kirsche, Sonnige Aprikose oder Pflaume-Cashew – sie alle bieten wertvolle Mengen an sekundären Pflanzenstoffen, wie Beta-Carotin (Carotinoide), Vitamin C und Polyphenole. Für die süße aber antioxidativ stärkende Note zwischendurch sind unsere Eat Cookies, Apple-Crumble, Kakao-Mandel oder Himbeer-Vanille, ideal geeignet. Während Apfel besonders reich an Vitamin C ist, glänzen Kakao und Himbeeren durch außerordentlich hohe Mengen an Polyphenolen. Und als „Praline danach“ verführen unsere Eat Dessert Kugeln aus Himbeere-Pflaume, Kokos-Mandel oder Schoko-Mandel dann noch zum ultimativen kulinarischen Höhepunkt – mehr Antioxidantien geht nicht!

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