Cranberry – Superbeere aus Amerika

Published : 21.09.2017

Cranberry – Superbeere aus Amerika

Die in Amerika beheimatete und dort höchst populäre Cranberry findet auch in unseren Breiten immer größere Beliebtheit. Denn so klein und unscheinbar sie wirkt, umso größer sind ihre vermeintlich positiven Wirkungen auf unsere Gesundheit. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Cranberrys das Herz-Kreislauf-System schützen und gegen Blasenentzündungen vorbeugen. Außerdem sollen sie sich positiv auf die Mundhygiene auswirken indem sie die in der Mundhöhle vorkommenden Bakterien bekämpfen. Was hat es also auf sich mit der kleinen Superbeere aus Amerika?

Die Cranberry vereint eine solche Fülle an wertvollen Inhaltsstoffen auf so kleinem Raum wie kaum eine andere Frucht. Dabei spielen die Hauptnährstoffe eine eher untergeordnete Rolle: so enthalten 100 g frische Cranberrys nur 0,2 g Fett, 12 g Kohlenhydrate (davon 4 g Zucker) und 0,4 g Eiweiß. Umso zahlreicher sind die Mikronährstoffe vorhanden, vor allem ihr außergewöhnlich hoher Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen macht die Cranberry zu einem gesundheitlichem Powerhouse. Zu nennen sind hier die antioxidativ wirkenden Polyphenole und Anthocyane, die der Beere nicht nur ihre feurig rote Farbe verleihen, sondern darüber hinaus unsere Zellen vor schädlichem oxidativem Stress schützen und so zahlreiche Entzündungskrankheiten wie Krebs vorbeugen. Das ebenfalls in hohen Mengen enthaltene Vitamin C, verstärkt den positiven Effekt der sekundären Pflanzenstoffe. Mit 60 mg in 100g sind Cranberrys zudem hervorragende Vitamin A Lieferanten und verfügen außerdem über Vitamin B6, das eine zentrale Rolle in unserem Immun,-und Nervensystem spielt. Nennenswert sind auch die großen Mengen an Eisen sowie der Ballaststoff Pektin, wodurch Cranberrys auf natürliche Weise unsere Darmgesundheit fördern.

Der Grund für die heilende Wirkung von Cranberrys bei Blasenentzündungen und Harnwegsinfekten liegt vermutlich in ihren natürlich vorkommenden Proanthocyanidinen – antibakterielle Bitterstoffe, die bislang in ihrer einzigartigen Verbindung nur in der Cranberry nachgewiesen wurden. Diese wirken wie ein Antibiotikum und können so die Vermehrung schädlicher Bakterien eindämmen. Ähnlich wirkt es sich auch im Mundbereich aus, wo Cranberrys nachweislich die Bakterienzahl verringern und so dazu beitragen, das Mikroklima in der Mundhöhle zu verbessern. Indem die Beeren verhindern, dass sich Ablagerungen an unseren Zellwänden ansammeln, schützen sie unsere Gefäße und erhalten ihre Elastizität. Vor allem bei Arteriosklerose wurde eine positive Wirkung durch die Einnahme von Cranberrys erzielt.

Ob in unseren Müslis, Riegeln, Cookies oder Kugeln – Cranberrys sind bei EAT in Hülle und Fülle enthalten und lassen sich so in jeden Tagesrhythmus optimal integrieren.

Share this content