Der Apfel – ein heimisches Superfood

Veröffentlicht am: 01.02.2018

Der Apfel – ein heimisches Superfood

In der heutigen „Superfood Kultur“ kann es gar nicht exotisch genug klingen. Und klar, zwischen Chia, Goji und Co. klingt der heimische Apfel auch ganz schön langweilig. Aber nicht immer ist das, was aus der Ferne kommt, auch besser und heilsamer als lokale Sorten. Statt also den Blick in allzu weite Ferne gleiten zu lassen, sollte man die Schärfe im Nahbereich neu justieren und die Augen richtig aufmachen.

Zahlreiche Studien belegen immer wieder, dass eine Ernährung, die reichlich Obst und Gemüse enthält, das Risiko für chronische Krankheiten deutlich reduzieren kann. Diese präventive Wirkung basiert auf dem hohen Gehalt der sekundären Pflanzenstoffe (Phytochemikalien), wie beispielsweise die Polyphenole. Auch Äpfel tragen diese hoch antioxidativ wirksamen Stoffe in sich, die oxidativem Stress in unserem Körper entgegenwirken und somit entzündungshemmende Eigenschaften besitzen. Im Apfel sind es vor allem das Quercetin, das Catechin, das Kaempferol, das Hesperetin, das Myricetin und das Phloridzin, welche sein antioxidatives Potential bestimmen. So zeigen epidemiologische Studien immer wieder Zusammenhänge zwischen dem Verzehr von Äpfeln und einem verminderten Risiko für Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Störungen und Asthma.

Auch sollen Äpfel helfen, die Leber zu schützen sowie unsere Darmflora zu regenerieren, letzteres aufgrund ihrer Fülle an Ballaststoffen. Da unserer Darmflora bekanntlich einen Großteil unseres Immunsystems beherbergt, können Krankheiten so frühzeitig vermieden werden. Äpfel sollen sogar das Alzheimerrisiko reduzieren, indem sie, wie das Journal of Alzheimer’s Disease beschreibt, die Bildung von Beta-Amyloide im Gehirn hemmen. Diese sind Ablagerungen, die mit Demenzerkrankungen in Verbindung stehen.

Generell gilt, die alten Apfelsorten sind die gesündesten, da noch am „unbehandelsten“. Da die Schale die meisten Polyphenole birgt, sollte diese immer mitgegessen werden (natürlich nur wenn bio!). Um den Verlust an Ballaststoffen zu vermeiden, sollte man den Apfel roh und nicht als Saft/Mus etc. zu sich nehmen.

Unsere EAT Apfel Chips bieten einen gesunden als auch köstlichen Snack für zwischendurch, der nicht erst aus weiter Ferne importiert werden muss.

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