Heuschnupfen-Diät

Veröffentlicht am: 24.04.2017

Heuschnupfen-Diät

Ein Zeichen, dass der Sommer naht ist wenn alle Welt um einen herum anfängt zu nießen: der frühjährlich wiederkehrende Pollenflug geht einher mit dem Wiedererwachen der Natur, doch trotz aller Frühlingsgefühle leiden zwischen 15 und 20% aller Deutschen ist dieser Zeit an Heuschnupfen. Nach Hasel und Erle sind es jetzt vor allem Birkenpollen, die Allergikern die Tränen in die Augen treiben. Aber auch als Pollenallergiker ist man seinem Schicksal nicht hilflos ausgeliefert: mit der richtigen Ernährung kann die körpereigene Histaminproduktion, welche Auslöser allergischer Reaktionen ist, gesenkt und Entzündungen entgegengewirkt werden – so lässt sich die Freude über das Erblühen der Pflanzenwelt eventuell wiederfinden.

Bei Heuschnupfen reagiert das Immunsystem auf bestimmte Pollen mit einer vermehrten Produktion von Antikörpern – dabei wird in den Schleimhäuten unter anderem Histamin freigesetzt, was in der Folge zu den bekannten Symptomen wie Niesen, Juckreiz, starker Schleimproduktion, tränende Augen oder sogar Atemnot führt. Neben der Einnahme von Medikamenten kann die überschüssige Histaminmenge aber auch auf natürliche Art und Weise verringert werden:

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, seine Histaminwerte zu senken: einerseits können Lebensmittel reich an Kalzium-und Zink die Freisetzung von Histamin verringern und andererseits kann eine bessere Manganversorgung den Histaminabbau im Körper beschleunigen. Lebensmittel, die diese Spurenelemente enthalten sind unter anderem Brokkoli, Sesam und Nüsse. Ein weiterer kraftvoller Pflanzenstoff, der wie ein natürliches Antihistamin wirkt ist Quercetin, welches vor allem in Äpfeln, Zwiebeln und Knoblauch vorhanden ist. Da allergische Reaktionen auch immer mit Entzündungen der Schleimhäute einhergehen, sollte zusätzlich zu der Verringerung von Histamin auf eine entzündungshemmende Ernährung geachtet werden, basierend auf Antioxidantien, Gamma-Linolensäure und wertvollen Omega-3 Fettsäuren: neben Brokkoli besitzen bekanntlich auch Zitrusfrüchte und schwarze Johannisbeeren große Mengen an entzündungshemmenden Vitamin C. Grünes Blattgemüse wie beispielsweise Spinat, Grünkohl und Mangold ist reich an antioxidativ wirkenden Carotinoiden, sekundäre Pflanzenstoffe, die allergischen Entzündungen entgegenwirken. Vermengt mit Leinöl, reich an Omega-3-Fettsäuren, verzehrt man gleich zwei Anti-Heuschnupfen-Mittel auf einmal.

Um die Schleimhäute zu stabilisieren und so Heuschnupfen-Symptome wie Niesen, Fließschnupfen und Schleimbildung zu verringern, sollten die Nährstoffe Magnesium als auch Lactobakterien Einfluss in die tägliche Ernährung finden: Probiotische Lactobakterien wie sie beispielsweise in Joghurt vorhanden sind, unterstützen zudem eine gesunde Darmflora und stärken somit das Immunsystem – eine Grundvoraussetzung um Allergien frühzeitig zu bekämpfen bzw. erst gar nicht entstehen zu lassen.

Es gilt wiedermal: bewusster leben um besser zu leben. Unterstützt man seinen Körper mit einer histaminsenkenden und entzündungshemmenden Ernährung, lässt sich die Pollenzeit zukünftig eventuell leichter ertragen.

In diesem Sinne sei auch auf die eat Brotbackmischungen hingewiesen, die wie alle Produkte aus der eat Manufaktur gänzlich ohne Getreide und Zusatzstoffe produziert werden und somit auch einer entzündungshemmenden Ernährung unterstützen.

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