Rosen - Nicht nur schön sondern auch gesund!

Veröffentlicht am: 04.07.2018

Rosen - Nicht nur schön sondern auch gesund!

Heute wird es wieder blumig! Denn nicht nur Hibiskus (siehe Artikel vom 29.06) verbirgt wundersame Eigenschaften, sondern auch die Rose – die Königin aller Blumen, besitzt wertvolle Heilwirkungen. Gerade jetzt im Sommer, wo wir Haus und Garten gerne mit Blumen beschmücken, lohnt es sich einen Blick hinter die Blumenpracht zu werfen und die Pflanze als solches kennenzulernen. Rosenblüten duften nicht nur verlockend, sondern helfen nachweislich gegen leichte Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenbereich sowie bei Entzündungen.

Die wichtigsten Inhaltstoffe in Rosenblüten sind Gerbstoffe und ätherische Öle. Gerbstoffe sind dazu fähig, sich auf Oberflächen wie beispielsweise der Schleimhaut mit Eiweißen (Proteinen) zu verbinden, wodurch diese denaturiert werden. Als Konsequenz zieht sich das Gewebe zusammen, was meist als „adstringierende“ Wirkung beschrieben wird. Durch diese Gerbstoff-Protein-Reaktion bildet sich eine unlösliche Schutzschicht auf der Haut, die wiederum Krankheitserreger abhält und Entzündungen verhindert. Den Gerbstoffgehalt der Blüten erkennt man an einem leicht pelzigen Gefühl im Mund, typisch nach einer Tasse Rosenblütentee. Dies ist ein durchaus wünschenswerter Effekt bei Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenbereich. Die „pelzige“ Oberfläche entsteht durch die Gerbstoff-Protein Verbindung und wirkt in Folge als Schutzbarriere gegenüber Krankheitskeimen.

Weitaus mehr bekannt sind Rosenblüten für ihre wohlduftenden ätherischen Öle mit den Hauptkomponenten Citronellol (20-55%) und Geraniol (15-40%). Diese hemmen unter anderem das Wachstum von Bakterien und Pilzen.

Rosenblüten entfalten also nicht nur in der Badewanne eine wohltuende Wirkung – auch im Tee und als Öl auf der Haut sind sie ein wertvolles Pflanzenheilmittel.

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